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August 2020 – Quet­schies: am bes­ten nur sel­ten!

Quetschies (Fruchtmus, Obstbrei oder Fruchtpüree im Quetschbeutel) sind lecker und für Kinder scheinbar der perfekte, saubere Snack für unterwegs – seit einigen Jahren sind sie daher sehr beliebt.

Der in den Obstpürees enthaltene Zucker kann jedoch – wie bei anderen Süßigkeiten auch – die Zähne Ihres Kindes schädigen. Der Zuckergehalt der Quetschies ist häufig sehr hoch, außerdem ist die auf den Verpackungen teilweise vorhandene Aussage „Ohne Zuckerzusatz“ zumindest in einigen Fällen irreführend: Neben dem obsteigenen Zucker wird bei einigen Produkten zwar kein Kristallzucker, aber süßes Fruchtsaftkonzentrat bzw. Fruchtmark zugesetzt, das viel Zucker enthält.

Außerdem enthalten Quetschies viel Säure. Diese stellt vor allem dann ein Risiko für die Zähne dar, wenn Kinder quasi ständig an den Quetschbeuteln saugen. Die Säure greift den Zahnschmelz auf direktem Wege an, der Fachbegriff dafür lautet Zahnerosion.

Unabhängig von der Zahngesundheit besteht auch durch die einfache Handhabung von Quetschies auch die Gefahr, wesentlich mehr Kalorien als nötig aufzunehmen.

Was können Eltern tun?

Wenn Sie Ihrem Kind ab und zu ein Quetschie geben, ist das nicht bedenklich. Generell sind die Fruchtzubereitungen in der Tüte jedoch eher als Süßigkeit zu werten und kein Ersatz für richtiges Obst. Obst ist auch deshalb gesünder, weil das Kauen die Mundmuskulatur stärkt und somit die Sprachentwicklung von Kleinkindern unterstützt.

Sie haben Fragen zur zahngesunden Ernährung Ihres Kindes? Wir beraten Sie gern!

 

Zur nächsten August-News: Wie wirken sich Zahnlücken aus?